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Geborgen mit Wurzeln tief in der Erde und frei
mit Flügeln weit in der Welt
so möchte ich leben |
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Gaia-Lebensdorf
Lebendig und tieffühlend nach innen –
Kraftvoll und weltoffen nach außen
"Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind glücklich aufwachsen zu lassen."
Dieses Wort aus Afrika gilt wohl nicht nur für Kinder,
es gilt wahrscheinlich für viele Menschen in jeder Lebensphase.

in dem es zentral darum geht, den wirklichen
Potentialen von Menschen Raum zu geben,
unter besonderer Beachtung kindlicher
Bedürfnisse.
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in dem jede/r den intensiven Wunsch hat, mit sich
selbst, mit der Gemeinschaft und mit der
lebendigen Erde immer mehr in Einklang zu
kommen.
- in dem nicht der Weg zurück zur Natur sondern
der Weg vorwärts zur inneren und äußeren Natur
gesucht wird.
- mit ökologischer Ausrichtung, sanfter Technologie
und mit altem und neuem Wissen.
- mit großem Gewicht auf Klärungs- und Heilungsprozessen
sowie dem Erlernen
einfühlsamer, direkter Kommunikation als Basis eines
kooperativen Miteinanders.
- mit viel ‚Spiel-Raum’ für Inspiration und Kreativität
- mit respektvollem und einander inspirierendem
Zusammenleben aller Generationen
- mit vielfältigen Wohn- und Lebensformen, in denen jede/r
Einzelne seinen/ihren
passenden Platz in der Gemeinschaft findet, um sein/ihr innewohnendes Potential
entfalten zu können.
- mit gelebter Mitmenschlichkeit, die dort hilft, stärkt und unterstützt, wo sie wirklich
gebraucht wird.
- mit freier und tiefer Spiritualität, die individuelle und auch gemeinsame Wege geht.
- mit möglichst frei gewählten Arbeitsprozessen
sowohl innerhalb wie außerhalb des Projektes, damit
jede/r das tun kann, wozu sie/er sich berufen fühlt.
mit Betrieben, in denen es Spaß macht zu arbeiten,
weil in Richtung Leben gehen, weil sie Raum
sie für Eigenes haben und für echte Teamarbeit.
- mit einer freien aktiven Schule (z.B. nach Wild),
die ein achtsames Lernfeld schafft und gleichzeitig
bewusst in das Geschehen des Dorfes
eingebunden ist.
- mit Naturgärten und ökologischer Landwirtschaft,
die einen hohen Grad an Selbstversorgung
ermöglichen.
- mit privaten Räumen (Häusern, Zelten, Wohn- und
Bauwagen usw.) wie auch
Gemeinschaftsräumen für Meditation, Heilung,
Kommunikation, Geselligkeit.
Zusammen essen, zusammen feiern, zusammen
kreativ sein.
Gemeinsam in die Stille gehen, einander begegnen, Heilung finden.
- … und mit all den anderen lebensförderlichen Aspekten, die sich aus dem
Miteinander ergeben.
 "Jedes neugeborene Kind bringt die Botschaft, dass Gott sein Vertrauen in die Menschheit noch nicht verloren hat" Tagore
Doch … sind wir Menschen überhaupt fähig
zu aufbauendem Miteinander?
Trotz all des weltweiten Durcheinanders – wir glauben Ja!
Wir vom Projekt Gaia sind überzeugt davon, dass jeder Mensch, jenseits all der zerstörerischen menschlichen Irrwege, als etwas zutiefst Wertvolles geboren wird. Wer ganz kleine Kinder erlebt, kann hautnah spüren, wie groß und kostbar jeder Mensch bei der Geburt noch ist.
Doch wieso bleibt das nicht so?
Wieso enden wir nach diesem wundervollen Start meist als viel zu engherzige und von unserer Natürlichkeit abgespaltene Erwachsene?
Werden wir tatsächlich mit jedem Tag unseres Lebens nur äußerlich größer, innerlich jedoch immer kleiner?
Was läuft so schmerzhaft schief mit uns Menschen?
Und … wie könnte es anders gehen?
Wir stellen uns mit unserem Projekt folgende vier zentralen Fragen:
Was um Himmels Willen geschieht mit uns Menschen, dass wir zuerst so wunderbar auf die Welt kommen, um dann später, als Erwachsene, so viel Unheil anzurichten?
Was bringt uns dazu, die Erde und ihre Lebewesen, die wir am Anfang unseres Lebens wirklich geliebt haben, später so zerstörerisch zu behandeln?
Welche Lebens-Bedingungen brauchen wir kleinen und großen Menschen, um uns lebendig und glücklich entfalten zu können und dabei eine natürliche Beziehung zu unserer Welt zu entwickeln?
Was ist die Essenz unseres Seins und wie können wir uns dabei unterstützen, unserer Wahrheit und Lebendigkeit näher zu kommen?

Wir sind davon überzeugt,
Dass jeder Mensch ganz von Anfang an den tiefen Wunsch hat, sich auf seine eigene Weise zu entfalten und die Schätze, die er dabei hervorbringt, zum Wohl des Lebens einzusetzen;
Dass Menschen, die sich selbst nah sind, viel leichter auch anderen wirklich nah sein können;
Dass Menschen, die sich selbst fühlen, viel leichter auch anderen Menschen und anderen Lebewesen einfühlsam begegnen können;
Dass Menschen, die zu ihrer Schwäche stehen und bereit sind, sich ihrem Schmerz zu stellen, viel leichter zu ihrer wahren Stärke finden
Dass Menschen, die auf erfüllende Weise ihre Potentiale entfalten, anderen viel leichter etwas wirklich Positives geben können.
Dass Menschen, denen Vertrauen entgegen gebracht wird, viel
leichter zu dem finden, was ihre wirklichen Geschenke für die Gemeinschaft sind.
Dass jeder Mensch es wert ist, geliebt zu werden, so wie er ist
Was können wir jetzt schon tun?
„Wurzeln und Flügel – Geborgenheit und Freiheit“.
Obwohl der Wunsch oft sehr intensiv ist, fällt es selbst stark Gemeinschafts-Interessierten nicht immer leicht, den Schritt aus der bisherigen Lebenssituation hinaus in das ersehnte neue Leben hinein zu tun. Bedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit, Lebendigkeit, Vielfalt usw. spielen dabei wohl eine nachvollziehbare Rolle, und vor allem Eltern überlegen sich diesen Schritt aus Verantwortung für ihre Kinder besonders gut.
Für das Gaia-Projekt stellen sich daher folgende Fragen:
- Wie können wir uns schon jetzt auf den Weg machen, um unsere Visionen zu verwirklichen?
- Wir können sich schon jetzt Gleichgesinnte finden, um einander für diesen Weg zu beflügeln?
- Wie können wir viele verschiedene Möglichkeiten der Teilnahme eröffnen, damit jede/r sich auf stimmige Weise am Projekt Gaia beteiligen kann.
- Und … wie können wir schon jetzt dem Ruf des Lebens zu folgen?
(Wer am Gaia-Projekt mitwirken will, ohne in einer Dorfgemeinschaft leben zu wollen, findet weitere Möglichkeiten unter ‚Lebensnetz’ (mehr Infos)).
Die Stimme des Lebens
Unsere globale Krise ruft nach Menschen, die mutig nach sich selbst suchen und bereit sind für echtes Miteinander. Wir wollen uns in unserer Gemeinschaft auf diesen intensiven Wachstumsprozess einlassen.
Gemeinsam können wir leichter einen Beitrag zu einer lebensfreundlicheren Welt leisten, zu einer Welt, in der das Herz und die Lebendigkeit sich frei entfalten können.

Wenn einer alleine tr?umt,
ist es nur ein Traum.
Wenn viele zusammen tr?umen,
ist es der Beginn einer neuen
Wirklichkeit
Hundertwasser
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